Der Lohofsche Bruch

Eldorado für Schmetterlinge und Teil des Karstwanderweges

Rund 30 Jahre baute Formula im Lohofschen Bruch Gipsgestein ab, bevor im Frühjahr 2000 die letzte, etwa drei Hektar große Fläche der Natur überlassen wurde. Lediglich die Randbereiche wurden bepflanzt und Formula führte eine Modellierung des Steinbruchs durch. So entstanden die typischen Steilwände und Abbruchkanten. Nun kann man beobachten, wie die Natur das Gebiet allmählich zurückerobert und sehen, wie sich vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten in diesem Gebiet ansiedeln. Aus dem ehemaligen Steinbruch ist ein wertvoller Lebensraum für Schmetterlinge entstanden, in dem sich zum Beispiel der stark gefährdete Senfweißling fortpflanzt. Auch der Schwalbenschwanz, Jakobskrautbär und weitere Falterarten haben im Lohofschen Bruch bereits nach kurzer Zeit eine neue Heimat gefunden. Mittlerweile ist durch die landschaftsgerechte Herrichtung eine karsttypische Landschaft entstanden. Nur wenige Besucher des Karstwanderweges erkennen auf den ersten Blick diesen ehemaligen Steinbruch.

Renaturierung nach einigen Jahren