Am Kuhberg

Gipsabbau Schritt für Schritt

Im östlichen Bereich der Gemarkung Niedersachswerfen wird Saint-Gobain Formula ein Abbaugebiet am Kuhberg erschließen. Das Gebiet, das für bergbauliche Interessen ausgeschrieben ist, liegt innerhalb der Gemeindegrenzen von Niedersachswerfen und grenzt an Harzungen und Nordhausen. Dort wird das Areal in kleine Abschnitte unterteilt, die nacheinander abgebaut werden. Die Vorbereitungsarbeiten sind durchgeplant und genehmigt worden. Als vorbereitende Maßnahmen für die geplanten Abtransportwege haben die Arbeiten zur Instandsetzung der Brücke über den Kappelbach am 9. Juli 2018 begonnen. Der eigentliche Gipsabbau im Gebiet ist für 2019 vorgesehen.

Dabei kann – wie auch bei anderen Formula Steinbrüchen – parallel bereits mit der Renaturierung eines abgebauten Abschnitts begonnen werden. Die aktuell beantragte Fläche beträgt sogar nur 1,9 Hektar, womit ein kleinstmöglicher Eingriff gewährleistet wird. Davon werden 1,2 Hektar abgebaut, 0,7 Hektar dienen als Abraumfläche. Die dortigen Vorräte des Gesamtgebietes reichen aufgrund der geringen Abbaumenge bis zu 12 Jahre.

Wir werden den Abbau am Kuhberg nicht permanent betreiben“, kommentiert Steinbruchleiter Andreß. „Mit diesem Vorgehen reduzieren wir auch das Verkehrsaufkommen für den Abtransport. An Betriebstagen rechnen wir mit durchschnittlich vier Transportlastwagen.

Im Norden trifft das Abbaugebiet unmittelbar auf den öffentlichen Weg zwischen Niedersachswerfen und Rüdigsdorf, der aktuell als bevorzugte Abfuhrvariante in Frage kommt. Die weitere Abfahrt wird zwischen Harzungen und Niedersachswerfen auf die Kreisstraße Richtung Westen erfolgen. Auf diesem Weg gelangt das Gestein in das Werk nach Walkenried, wo es verarbeitet wird

Geplantes Abbaugebiet